Im Laufe der letzten Tage entwickeln sich die Eichenprozessionsspinner in Lüdinghausen wie auch in den umliegenden Regionen zu einem immer größeren Problem. Das Umweltamt der Stadt Lüdinghausen weist die Bürgerinnen und Bürger mit Nachdruck darauf hin, die Nähe von Eichen zu meiden. Die Raupen sind gesundheitsgefährdend. Die Brennhaare des Tieres enthalten das giftige Thaumetopoein, das allergische Reaktionen hervorrufen kann.

Der städtische Umweltbeauftragte Heinz-Helmut Steenweg warnt Privatleute eindringlich davor, die Nester in Eigenregie zu entfernen. „Das sollten nur Fachleute tun“, betonte er. In Arealen, das von dem Eichenprozessionsspinner befallen ist, seien Nacken, Arme, Hals und Beine zu bedecken. Ist man trotz aller Vorsicht mit den Haaren der Raupe in Berührung gekommen, sollte man die betroffenen Körperstellen gründlich waschen und die Kleidung bei mindestens 60 Grad waschen, damit das in den Raupenhaaren enthaltene Nesselgift vernichtet wird.

Die Stadt hat zurzeit drei Fachfirmen beauftragt, die zunächst die Eichen an Schulen, Kindergärten Sport und Spielplätzen von den Nestern befreien. Danach erfolgen dann Arbeiten an den Straßenbäumen in den Wohngebieten und Grünanlagen.

Die Verwaltung nimmt Hinweise von Bürgern bezüglich weiterer Nester an städtischen Eichenbäumen entgegen. Hierzu wenden Sie sich bitte unter 02591/926248 oder steenweg@stadt-luedinghausen.de an Heinz-Helmut Steenweg.