Darauf haben die Seppenrader lange gewartet: In diesem Sommer geht es los mit der Umgestaltung der Wolfsschlucht. Ein Kleinod, das am Rande des Rosendorfes liegt und jetzt ins öffentliche Bewusstsein der Bevölkerung rücken soll. Das Areal soll landschaftlich und ökologisch aufgewertet und auch für gehbehinderte Menschen erschlossen werden.

In den drei vorhandenen Teichen werden die Staustufen zurückgebaut, sodass eine schiefe Ebene entsteht und das Gewässer wieder einen natürlichen Bachlauf entwickeln kann. Ein neuer barrierefreier Zugang über die Obstwiese sorgt dafür, dass alle Bürgerinnen und Bürger diese Bereiche erleben können. Zudem soll am oberen Rand der Schlucht eine ebenerdige Aussichtsplattform einen Blick in die Tiefe ermöglichen und den Besuchern die landschaftlichen Reize des Dorfs Seppenrade und seiner Umgebung näher bringen.

Zur Vorbereitung der landschaftlichen und ökologischen Aufwertung finden bis Ende Februar auf dem Areal Rodungsarbeiten statt. Im Frühsommer beginnt dann die eigentliche Arbeit. „Die Umgestaltung der Wolfsschlucht bedeutet eine riesige Bereicherung für Seppenrade“, so der Vorsitzende des Seppenrader Heimatvereins, Friedhelm Landfester. „Wir haben hier so ein besonderes Stück Landschaft, das muss man auch zeigen.“ Er freue sich sehr darüber, dass die Maßnahme nun bald Gestalt annimmt und das lange Warten ein Ende hat. Bis zum Herbst soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein. „Neben der Seppenrader Schweiz, dem Rosengarten und den Ammoniten wird die naturbelassene Wolfsschlucht sich zu einem weiteren Kleinod und Aushängeschild von Seppenrade entwickeln“, ist sich Bürgermeister Richard Borgmann sicher.