Am Donnerstagmorgen wurde die Verbindung zwischen den Burgen Lüdinghausen und Vischering wieder freigegeben. Die letzten Arbeiten auf dem kurzen Teilstück, das gesperrt war, wurden abgeschlossen. „Dies wird die Fußgänger und Radfahrer sicher freuen“, meint der städtische Mitarbeiter Heinz-Helmut Steenweg. Die Verbindung werde von den Bürgerinnen und Bürgern gerne genutzt. Die Wegearbeiten um die Gräfte der Burg Lüdinghausen in Richtung Hinterm Hagen und der Sporthalle des St.-Antonius-Gymnasiums sollen bis Ende Mai fertiggestellt werden.

Die Arbeiten in der StadtLandschaft gehen auch an anderer Stelle gut voran. So steht bereits der Weidezaun samt Unterstand im nordwestlichen Bereich. Auch der Schafszaun soll nächste Woche aufgestellt werden. „Tiere locken immer“, sagt Steenweg. Für ihn ist es ein „Highlight“, das noch mehr Besucher in die Stadtlandschaft ziehen wird als bisher. Die Art der Nutzung hat aber noch einen anderen Nebeneffekt. „Mit den Tieren wird die Nutzung der Fläche noch ökologisch wertvoller als allein durch die extensive Weidennutzung“, erklärt Steenweg. Bürgermeister Richard Borgmann ergänzt die Ausführungen seines Mitarbeiters: „Eine ökologische, der Artenvielfalt entsprechende Nutzung in unmittelbarer Nähe der Altstadt: Welche Kommune kann ein solches Privileg schon vorweisen?“

Einige Besucher der StadtLandschaft wundern sich zurzeit darüber, dass die Wiesen nicht in einer schön anzusehenden Blütenpracht stehen. „Die Wiesen sollen nicht nur der Optik dienen und schon gar nicht mit fremden Arten, die nicht in die hiesige Landschaft gehören, bepflanzt werden“, sagt Steenweg dazu. Vielmehr stehe die Mahdgutübertragung von hiesigen Flächen im Vordergrund. Außerdem wurde eine Wildblumenmischung heimischer Arten eingesät. Nur so werde man dem Artenschutz gerecht.