Der Stadt Lüdinghausen ist es wichtig, allen Bürgerinnen und Bürgern wichtige Informationen zum Thema Hitzeschutz bereitzustellen. Aufgrund des Klimawandels und der globalen Erwärmung zeichnet sich auch in Lüdinghausen ein Anstieg der durchschnittlichen Lufttemperatur in den kommenden Jahrzehnten ab. Der Hitzeknigge vom Umweltbundesamt enthält viele hilfreiche Tipps und Wissenswertes zum Thema Hitze und Vorbeugung.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Flyer Klimawandel und Gesundheit des Umweltbundesamtes.
Verhaltenstipps bei Hitze gibt außerdem das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen auf seiner Internetseite.
Hochwasserschutz
Der Hochwasserschutz ist bei der Stadt Lüdinghausen im Bereich Gewässerunterhaltung und im Abwasserwerk verortet. Bürgerinnen und Bürger können über die Hochwasserrisiko- und Hochwassergefahrenkarten des Landes NRW Auskunft darüber erhalten, ob ihr Wohneigentum sich in einem Hochwassergefahrenbereich befindet. Dies kann unter anderem beim Erwerb oder der Veräußerung von Wohneigentum sowie der privaten Hochwasservorsorge relevant sein.
Es ist zu beachten, dass die Karten nur die Auswirkungen von Hochwasser, nicht aber die Auswirkungen von extremen Starkregenereignissen in unmittelbarer Ortslage zeigen können.
Hilfreiche Informationen zum Schutz vor Hochwasser- und Starkregenereignissen bietet die Hochwasserschutzfibel der Fachinformation Bundesbau.
Starkregen
Die Auswirkungen der klimatischen Veränderungen zeigen sich unter anderem in der Zunahme und Intensität von Starkregenereignissen. Dabei handelt es sich um außergewöhnlich starke Regenfälle in kurzer Zeit, in deren Folge es zur Überlastung der Kanalisation, zum Rückstau von Wasser und Sturzfluten im Straßen- und Siedlungsbereich kommen kann.
Bei solchen Sturzfluten fließt das Oberflächenwasser der Schwerkraft folgend an die tieferen Punkte im Gelände. Dadurch können z. B. Wohnungen, Keller oder Garagen unter Wasser geraten und beschädigt werden. Eine Sturzflut stellt daher grundsätzlich auch eine Gefahr für Leib und Leben dar.
Der Schutz vor Starkregenereignissen ist ein elementarer Bestandteil der Stadtentwicklung. Ein vollständiger Schutz vor Starkregen kann trotz aller Bemühungen nicht gewährleistet werden. Daher kann eine private Vorsorge oftmals den besten Schutz bieten. Hierbei ist besonders die Verpflichtung von Grundstückseigentümern zur Rückstausicherung hervorzuheben. Darüber hinaus bietet die Hochwasserschutzfibel umfangreiche Informationen zu Maßnahmen, Handlungsempfehlungen und Versicherungsmöglichkeiten zur Vorsorge gegenüber Hochwasser- und Starkregenereignissen.
Kostenloses Trinkwasser
Das Projekt „Refill Deutschland“ hat die Ausweitung des öffentlichen kostenfreien Trinkwasserangebots und die Reduktion von Kunststoffflaschen zum Ziel. Im Kerngedanke sollen Menschen mit eigene Trinkflachen, diese an öffentlichen Stellen nachfüllen (im englischen „to refill“) können. Unternehmen, Kommunen und Privathaushalte können dabei Trinkwasser zum Auffüllen von Flaschen bereitstellen, um besonders im Sommer für Abkühlung und Erfrischung zu sorgen.
Das Projekt Refill Deutschland wird vom Verein a tip: tap e. V. getragen. Auf der „Karte von Morgen“ sind alle registrierten Trinkwasserangebote verzeichnet.

