Die Stadt Lüdinghausen treibt den Ausbau einer modernen und umweltfreundlichen Beleuchtung entlang der Stever weiter voran. Nach der Inbetriebnahme des vorletzten Bauabschnitts haben nun die Arbeiten am letzten größeren Abschnitt entlang der Ostseite der Stever zwischen Stadtfeldstraße und Sendener Straße begonnen. Zwei kleinere Ergänzungen folgen im Anschluss: Auf der Westseite der Ostenstever entlang des Dahlienufers sowie im Bereich zwischen der Rialtobrücke und dem Berufskolleg.
Die installierte LED-Technik arbeitet bedarfsgerecht. Über Bewegungsmelder werden einzelne Leuchten aktiviert, benachbarte Lampen schalten sich automatisch hinzu – es entsteht ein mitlaufendes Lichtband, das sich harmonisch und nahezu unmerklich auf- und abdimmt. Die Grundausleuchtung bleibt mit 10 Prozent Helligkeit bestehen, um den Wegeverlauf jederzeit erkennen zu können.
„Ein besonderer Fokus liegt auf den respektvollen Umgang mit der Natur. Entlang der Uferbereiche der Stever wird die Beleuchtung in den Nachtstunden zwischen 23 Uhr und 5 Uhr vollständig deaktiviert“, erklärt Andreas Koch aus dem Fachbereich „Technische Dienste“ im Rathaus.
Mit der adaptiven Beleuchtung schafft die Stadt Lüdinghausen eine sichere und zugleich naturschonende Infrastruktur. Die Maßnahme wird mit 90 Prozent aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ von Bund und Land gefördert. Die Gesamtmaßnahme soll im Sommer vollständig abgeschlossen werden.

