Die Anmeldephasen für die weiterführenden städtischen Schulen sind abgeschlossen. Insgesamt werden im Sommer allein 261 Mädchen und Jungen aus Lüdinghausen und Seppenrade auf eine weiterführende Schule wechseln.

Am St.-Antonius-Gymnasium wurden 142 Schülerinnen und Schüler angemeldet (58 aus Lüdinghausen, 37 aus Ascheberg, 18 aus Nordkirchen, 27 aus Olfen und jeweils ein Kind aus Selm und Senden). Damit könnte das städtische Gymnasium aus Sicht des Schulträgers im kommenden Schuljahr fünf Eingangsklassen bilden. Für die Sekundarschule sind 180 Anmeldungen eingegangen. Das Auswahlverfahren erfolgt derzeit in Abstimmung mit der Schulaufsicht. Ziel ist es, unter Beachtung aller Rahmenbedingungen eine tragfähige Lösung für den neuen Jahrgang zu entwickeln. 

„Als öffentlicher Schulträger tragen wir Verantwortung für alle Kinder, die sich bei unseren Schulen anmelden. Gerade in einem Jahr mit besonders hohen Übergangszahlen setzen wir alles daran, im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben ein starkes und verlässliches Bildungsangebot sicherzustellen. Unsere städtischen Schulen stehen für Stabilität, Qualität und Verlässlichkeit; auch dann, wenn die Herausforderungen größer werden“, betont Bürgermeister Ansgar Mertens.

Der neue Schulleiter des St.-Antonius-Gymnasiums, Christian Weyers, freut sich über die Entwicklung: „Wenn der mit der Stadt abgestimmte Antrag für eine zusätzliche Klasse von der Bezirksregierung positiv entschieden wird, können wir mit insgesamt 5 Klassen in den neuen Jahrgang starten. Das zeigt, dass sich das St.-Antonius-Gymnasium mit seinem klaren Profil als Partnerschule des Leistungssports, als Europaschule und mit dem MINT-EC-Schwerpunkt in Lüdinghausen und Umgebung großer Beliebtheit erfreut. Besonders freut mich, dass unsere neuen Schülerinnen und Schüler von Beginn an von einem starken pädagogischen Konzept und einem insgesamt sehr attraktiven Schulumfeld profitieren werden.“

„Die Anmeldezahlen zeigen, dass wir mit unserem differenzierten Bildungsangebot als auch unserer Lernumgebung auf dem richtigen Weg sind“, beschreibt Matthias Pellmann, Schulleiter der Sekundarschule Lüdinghausen. „Die Entwicklung unseres Schulstandortes im neuen Gebäude ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich vorangeschritten. Mit dem Abschluss der Sanierung in diesem Jahr verfügen wir über eine hervorragend ausgestattete Schule, die optimale Bedingungen für unsere Schülerinnen und Schüler bietet.“

Die Stadt Lüdinghausen versteht sich als Schulstadt mit einem breit aufgestellten und leistungsfähigen Angebot im weiterführenden Bereich. Die aktuellen Anmeldezahlen unterstreichen die Bedeutung der städtischen Schulen als tragende Säule der kommunalen Bildungslandschaft in der gesamten Region. Alle Familien werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens entsprechend durch die Schulen informiert.