Die Stadt Lüdinghausen plant die Entwicklung eines acht Hektar großen Wohnquartiers auf den Flächen der ehemaligen Baumschule Hülsbusch. Diese Maßnahme reagiert auf die aktuellen Bedürfnisse des Wohnungsmarktes und trägt zur Schaffung dringend benötigter Wohnangebote bei. Geplant sind rund 200 Wohneinheiten, die sowohl 58 Ein- und Zweifamilienhäuser als auch 16 Mehrfamilienhäuser und 17 Reihenhäuser umfassen werden. 

Mit dem nun vorbereiteten Satzungsbeschluss steht das Planverfahren kurz vor einem erfolgreichen Abschluss. In der nächsten Phase werden die Planung sowie der Bau der Erschließungsanlagen in Angriff genommen. Das Areal am Baumschulenweg bietet einen direkten Anschluss an die bestehende Siedlung und deren Infrastruktur. Die Vermarktung der Grundstücke ist für das Jahr 2026 vorgesehen.

Im Rahmen der begleitenden Gutachten, darunter die artenschutzrechtliche Prüfung, wurden wichtige Maßnahmen identifiziert, die im Zuge des Bebauungsplans umgesetzt werden. So wurde unter anderem eine Ausgleichsfläche für verschiedene Vogelarten festgelegt, um den ökologischen Anforderungen gerecht zu werden.

Angesichts der großen Wertschätzung Lüdinghausens als Wohnstandort ist die Nachfrage nach zusätzlichen Wohnangeboten – sowohl im Einzelhausbau als auch bei Miet- und Eigentumswohnungen – erfreulich hoch. Die Schaffung eines neuen Angebots in der angestrebten Größenordnung wird als nachhaltiger und notwendiger Zubau für die Stadt angesehen.