Im ehrwürdigen Kapitelsaal der Burg Lüdinghausen begrüßte Bürgermeister Ansgar Mertens acht polnische Austauschschülerinnen. Die Jugendlichen vom Diözesangymnasium in Nysa besuchten im Rahmen eines langjährig gelebten Schüleraustausches für eine Woche das Gymnasium Canisianum.
„Dieser Raum ist für besondere Gäste reserviert“, so Bürgermeister Mertens bei seiner Begrüßung und unterstrich damit die Wertschätzung, die dem Austauschprogramm zwischen Lüdinghausen und Nysa entgegengebracht wird. Seit nahezu drei Jahrzehnten besteht die Partnerschaft zwischen den beiden Schulen – ein lebendiges Zeichen für gelebte europäische Verständigung. Auch Dirk Lagers überbrachte im Namen der Deutsch-Polnischen Gesellschaft ein Grußwort.
Während ihres Aufenthalts haben die Schülerinnen Ausflüge nach Köln, Bonn und Münster unternommen, eine Stadtrallye veranstaltet und waren mit dem Rad zum Schloss Nordkirchen unterwegs. Auch die Auseinandersetzung mit den sogenannten Stolpersteinen – kleinen Denkmälern zur Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus – bildete einen Bestandteil des Aufenthalts.
„Das ist immer eine tolle Zeit, sowohl für die Schülerinnen als auch für uns Lehrer“, freut sich Dr. Georg Schütz vom Gymnasium Canisianum, der den Austausch für Lüdinghausen federführend organsiert und begleitet hat.

