Vom 3. bis zum 17. Oktober macht ein mobiler Ausstellungscontainer auf der Burg Lüdinghausen Station. Gezeigt werden 27 Fotokunstwerke der Fotokunst-AG Lüdinghausen, die im Frühsommer bei der Skulpturenschau „KunstKrater Dülmen“ entstanden sind.

Für das Projekt in Dülmen nutzten Künstlerinnen und Künstler 19 Bombenkrater, die Ende des Zweiten Weltkrieges bei der Bombardierung Dülmens durch die Alliierten entstanden waren und noch bis heute als solche zu erkennen sind. Unter dem Motto „Does the Ground Remember? – Erinnert sich der Boden?“ stellten sie Skulpturen, Installationen und Performances aus.

Die Fotografen und Mitglieder der Fotokunst AG Lüdinghausen Dr. Rolf Ebert, Wilfried Homann, Josef Kieslich und Stephan Ronge begleiteten die Ausstellung künstlerisch. „Es sei darum gegangen, eigenständige künstlerische Antworten auf den Ausstellungsuntertitel zu finden und fotografisch festzuhalten“, beschreibt Rolf Ebert, Sprecher der Fotografengruppe. „Es handelt sich nicht um die Dokumentationen des Gesehenen, sondern um eine künstlerische Umsetzung des Empfundenen mit fotografischen Mitteln.“ 

Mit der Fotoausstellung setzt das Projekt „KunstKrater“ nun in Lüdinghausen – unterstützt von der städtischen Kulturbeauftragten Martina Götsch – seine Reise durch das Münsterland fort. Eröffnet wird die Ausstellung auf der Burg Lüdinghausen am Freitag, den 3. Oktober, um 15 Uhr mit einer Einführung durch Dr. Rolf Ebert.

Die Fotoschau wird unterstützt durch die die Sparkasse Westmünsterland und gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Regionalen Kultur Programms. Die Arbeitsstelle Forschungstransfer der Universität Münster begleitet das Projekt. Veranstalter ist der Förderverein für Kunst und Kultur in Dülmen.

Der kostenlose Ausstellungscontainer auf der Burg Lüdinghausen ist vom 3. bis zum 17. Oktober geöffnet: montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr, samstags von 14 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr.