Rund 80 interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten am Montagabend der Einladung der Stadtverwaltung ins Heimathaus Seppenrade, um sich über den geplanten Endausbau der Kastanienallee zu informieren und mit eigenen Ideen aktiv einzubringen.
Zu Beginn stellte Dipl.-Ing. Rodegang Elkendorf vom Ingenieurbüro Gnegel aus Sendenhorst die aktuellen Planungen vor. Die Kastanienallee soll umfassend erneuert und zukunftsfähig gestaltet werden. Besonders erfreulich: Die Rückmeldungen aus der Bürgerschaft fielen positiv aus. „Es war eine konstruktive Atmosphäre mit wertvollen Hinweisen von den Mitbürgerinnen und Mitbürgern vor Ort“, zieht Bürgermeister Ansgar Mertens sein Fazit. Einige Anregungen wurden direkt mitgenommen und werden nun von der Verwaltung geprüft.
Sicherheit im Fokus
Ein zentrales Thema war die Verkehrssicherheit. Bereits im Vorfeld war klar, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h auf der Kastanienallee erhalten bleibt. Aus der Bürgerschaft kam dennoch der Hinweis, dass die Autos häufig schneller fahren würden. Die Verwaltung prüft daher bauliche Maßnahmen zur zusätzlichen Verkehrsberuhigung.
Auf Höhe des Robinienwegs ist – insbesondere im Hinblick auf den Schulweg – eine sichere Möglichkeit zur Überquerung der Fahrbahn geplant. Auch hierzu wird nun an einer planerischen Lösung gearbeitet, die eine Aufstellfläche für Schülerinnen und Schüler vorsieht.
Hybridplanung und Erhalt des Baumbestands
Die vorgestellte Planung berücksichtigt auch eine mögliche Ausweisung der Kastanienallee als Fahrradstraße – ein Vorschlag, der bereits in der Vergangenheit von Bürgerinnen und Bürgern gemacht wurde. Über eine solche Maßnahme entscheidet jedoch der Stadtrat unter Beteiligung des Kreises Coesfeld als Straßenverkehrsbehörde.
Ein positives Signal für viele Anwesende: Die prägende Baumallee bleibt vollständig erhalten. Darüber hinaus wird der Gehweg entlang der gesamten Kastanienallee ausgebaut.
Beteiligung weiterhin möglich
Die Verwaltung betont, dass die Bürgerbeteiligung mit der Informationsveranstaltung nicht endet. Über die eingerichtete E-Mail-Adresse kastanienallee@stadt-luedinghausen.de können auch weiterhin Hinweise und Ideen eingereicht werden.

