Die Stadt Lüdinghausen hat erneut die Auszeichnung als Fairtrade-Stadt erhalten. Vor zwei Jahren erhielt Lüdinghausen von dem gemeinnützigen Verein Fairtrade Deutschland e.V. erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel.
„Die erneute Auszeichnung als Fairtrade-Stadt ist für uns eine wichtige Bestätigung und ein Ansporn, weiterhin aktiv zu bleiben“, betont Bürgermeister Ansgar Mertens. „Wir danken allen Beteiligten, die durch ihr Engagement dazu beitragen, den fairen Handel in unserer Stadt weiter zu verankern.“
Ein Kernprinzip des Fairtrade-Gedankens ist die faire Entlohnung von Produzenten in ihren Herkunftsländern. In Lüdinghausen treibt eine eigenständige Fairtrade-Steuerungsgruppe die Aktivitäten zum fairen Handel voran, um das Bewusstsein für Fairtrade-Produkte und deren Bedeutung zu stärken. Seit der Erstzertifizierung in 2023 setzt sich Lüdinghausen dafür ein, nachhaltige Projekte umzusetzen und die globale Verantwortung auf lokaler Ebene sichtbar zu machen.
In 2024 war der städtische Klimaschutzmanager Jan Forner beispielsweise zusammen mit der Arbeitsstelle Gerechtigkeit und Frieden e.V. auf dem Abendmarkt an der Burg Lüdinghausen vertreten, verteilte fair gehandelten Kaffee und kam mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch, um den Fairtrade-Gedanken weiterzutragen.
Lüdinghausen ist eine von über 820 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden oder Brasilien.

