Am vergangenen Sonntag ist der neue Matthias-Kortendieck-Platz am Stadion Westfalenring feierlich eingeweiht worden. Zwischen dem Vereinsheim und dem neuen Umkleidegebäude erinnert der Platz künftig an den im März 2025 verstorbenen langjährigen Beigeordneten der Stadt Lüdinghausen. Zahlreiche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Sport sowie Mitglieder des SC Union 08 waren zur Einweihung gekommen. Bürgermeister Ansgar Mertens würdigte in seiner Ansprache das langjährige Wirken von Matthias Kortendieck für die Stadt Lüdinghausen. Ein besonderer Schwerpunkt seines Engagements habe dabei auf dem Sport und der Entwicklung der städtischen Sportinfrastruktur gelegen. Kortendieck hatte selbst Fußball gespielt und besaß einen besonderen Bezug zum Sport und zu den Vereinen.
Auch Michael Schnaase, Vorsitzender des SC Union 08, erinnerte in seiner Ansprache an den Verstorbenen. Dabei schlug er ebenfalls den Bogen zur Entwicklung der Sportanlagen am Westfalenring und zur Drei-Burgen-Arena. Die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Verein habe dabei eine wichtige Rolle gespielt. Wie eng Matthias Kortendieck mit dem Sport und dem Vereinsleben verbunden war, wurde auch in den Beiträgen des SC Union 08 deutlich: Die F-Jugend des Vereins überraschte mit einem dreifachen „Union 08“ und richtete damit einen besonderen Gruß an die Stadt und an die Familie Kortendieck, Daniel Schürmann begrüßte die Anwesenden im Namen der Fußballabteilung und erinnerte sich in persönlichen Worten an Matthias Kortendieck. Auch Frau Kortendieck richtete einige Worte an die Anwesenden und bedankte sich für die Wertschätzung sowie die Würdigung ihres Mannes durch die Gestaltung des Platzes.
Die Benennung des Platzes hatte der Rat der Stadt Lüdinghausen im Juli einstimmig beschlossen. Mit dem Matthias-Kortendieck-Platz soll dauerhaft an das Wirken des langjährigen Beigeordneten erinnert werden. Insbesondere seine Verdienste um die sportliche Infrastruktur und die Stärkung des Vereinslebens waren dabei ausschlaggebend.
Mit der Einweihung erhält die Sportanlage am Westfalenring damit nicht nur einen neuen Platz, sondern auch einen dauerhaften Erinnerungsort für einen Menschen, der die Entwicklung des Sports in Lüdinghausen über viele Jahre begleitet und mitgestaltet hat.

