Erneut bietet das Regionalbüro Westfalen der Konrad-Adenauer-Stiftung gemeinsam mit dem St.-Antonius-Gymnasium Lüdinghausen und dem Volkshochschulkreis Lüdinghausen ein Zeitzeugenforum mit Diskussion an. Unter dem Titel „Mit Mut zu Demokratie und Freiheit“ erinnert die Veranstaltung an den historischen Wendepunkt, der mit dem Mauerfall am 9. November 1989 verbunden ist und möchte die vielen individuellen Wege, die mit dem Ende der DDR verbunden sind, würdigen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben unter dem Regime von Terror, Bespitzelung und Willkür gelitten. Viele haben Mut bewiesen und für den Weg in die Freiheit ihr Leben riskiert oder sind sogar zu Tode gekommen.

Nach einer Einordnung von Reemda Gretje Hahn M.A. vom Institut für Deutschlandforschung der Ruhr-Universität Bochum berichtet Zeitzeuge Marko Röllig von seiner persönlichen Geschichte, von seiner gescheiterten Flucht aus der DDR, der Haft im Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen und seiner Ausbürgerung aus der DDR im Jahr 1988. Heute setzt er sich aktiv für die Aufarbeitung der SED-Diktatur ein.

Die Veranstaltung lässt ausreichend Raum für Fragen aus dem Publikum. Die Veranstalter laden ein mitzudiskutieren und versprechen einen spannenden Austausch in der Aula des St.-Antonius-Gymnasiums in Lüdinghausen. Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung wird gebeten. 

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 5. November, um 18 Uhr im St.-Antonius-Gymnasium Lüdinghausen, Klosterstraße 22, 59348 Lüdinghausen statt.

Anmeldungen (Kursnummer 10100-L) sind in der VHS-Geschäftsstelle in Lüdinghausen, Amthaus 12, 59348 Lüdinghausen oder online auf www.vhs-luedinghausen.de möglich. Telefonische Auskunft erhalten Interessierte unter der Telefonnummer: 02591 926 484.