In Lüdinghausen wurde die kommunale Wärmeplanung vom Stadtrat im Herbst letzten Jahres beschlossen. Ein Ergebnis dabei: Es besteht nur ein geringes Potenzial für zentrale Wärmenetze. Gleichzeitig können dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen oder Biomasseheizungen aufgrund von Investitionskosten oder begrenzten Raumkapazitäten nicht immer umgesetzt werden. Eine mögliche Antwort auf dieses Dilemma bietet das Konzept der sogenannten „Nachbarschaftswärme“. Dabei schließen sich mehrere Nachbarn zusammen, um ihre Wärmeversorgung gemeinschaftlich zu organisieren.

Die Stadt Lüdinghausen lädt daher alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, den 23. April, um 17:30 Uhr in den Kapitelsaal der Burg Lüdinghausen ein. In einem Fachvortrag erläutert Andreas Hübner gemeinsam mit dem Fachbüro ENWELO aus Steinfurt praxisnahe Ansätze, technische Möglichkeiten und organisatorische Modelle. In diesem Zusammenhang werden auch die Änderungen zum kommenden Gebäudemodernisierungsgesetz thematisiert.

Im Anschluss an den Vortrag haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, mit lokalen Beraterinnen und Beratern ins Gespräch zu kommen und individuelle Fragen rund um Gebäude, Energieversorgung und mögliche Umsetzungsschritte zu klären.