Die Stadt Lüdinghausen stellt die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl des neuen Seniorenbeirates vor. Am Sonntag, den 14. September, entscheiden die wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger, wer Mitglied im Seniorenbeirat wird und sich zukünftig für die Belange der älteren Generation einsetzen darf.
Die Wahl des Seniorenbeirates findet ausschließlich im Rahmen einer Briefwahl statt. Die ausgefüllten Wahlunterlagen müssen spätestens am Wahltag, 14. September, 18:00 Uhr, im Rathaus eingegangen sein. Eine persönliche Stimmabgabe in Wahllokalen für die Kommunalwahl ist nicht möglich. Das öffentliche Auszählen der Stimmen erfolgt am 15. September ab 10:00 Uhr in der Burg Lüdinghausen.
Um bei der Wahlentscheidung zu unterstützen, werden nachfolgend die 18 Frauen und Männer vorgestellt, die sich zur Wahl stellen:
Behmenburg, Klaus (67), Geschäftsführer: „Als Mitglied im Seniorenbeirat möchte ich auch im neuen Beirat mich dafür einbringen, auch in Zukunft Wanderungen und kleine Rad-touren für die Senioren zu organisieren. Als aktiver Fahrer vom Bürgerbus möchte ich auch als Bindeglied zwischen dem SBR und dem Bürgerbus tätig sein.“
Bootsmann, Jürgen (66), Dipl.- Verwaltungsbetriebswirt: „Ich möchte die Bedürfnisse der älteren Mitbürger der Stadt Lüdinghausen vertreten. Weiterhin auch die Aufgaben aus den letzten 5 Jahren weiter vorantreiben.“
Bredel-Witt, Barbara (75), Dipl.-Sportlehrerin: „Im bisherigen Seniorenbeirat habe ich mich hauptsächlich für die persönliche Mobilität mit dem Rollator als Alltagsbegleiter eingesetzt. Die Erichtung eines Rollatorenparcours zu Übungszwecken ist mir dafür ein besonderes Anliegen. Weiter möchte ich mich einsetzen für die Bewältigungn von zunehmenden Hitzetagen insbesondere für den Seniorenbereich."
Göde, Bernd (65), Pfarrer im Ruhestand: „Nach über dreißig Jahren Erfahrung in der Arbeit mit Menschen möchte ich mich nun speziell für die Senioren in unserer Stadt einsetzen. Meine Schwerpunkte wünsche ich mir u. a. im Bereich Wohnen im Alter, Mobilität, Pflege und Gesundheit. Auch ist mir das Miteinander der Generationen besonders wichtig.“
Kleyboldt, Josephine (76), Verwaltungsangestellte: „31 Jahre Kommunalpolitik, 16 Jahre stellv. Bürgermeisterin, 5 Jahre als stellv. Vorsitzende im Seniorenbeirat tätig. Ich möchte meine ehrenamtlichen Erfahrungen weiterhin einbringen und dazu beitragen, dass Themen für die Seniorinnen und Senioren auf die Tagesordnung kommen.“
Kock, Hubert (63), Elektrikermeister: „Jahrelang war ich in der freiwilligen Feuerwehr Seppenrade aktiv. Gerne würde ich mich nun auch ehrenamtlich im Seniorenbeirat Lüdinghausen aktiv einsetzen.“
Löser, Ullrich (73), Dipl.-Verwaltungswirt: „In meinem bisherigen Leben war ich immer ein dankbarer "Kümmerer". In den letzten Jahren stand die Pflege bei der Demenzerkrankung in unserer Familie im Mittelpunkt meines Lebens. Besonderer Fokus liegt bei mir in den Arbeitsbereichen "Kommunikationsoptimierung" und "Überwindung der individuellen Einsamkeit".
Lücke, Elisabeth (71), Hauswirtschaftsmeisterin: „Ich lebe in Westrup auf meinem landw. Betrieb. Im Seniorenbeirat möchte ich an die Arbeit des bisherigen SB anknüpfen. Versuchen möchte ich den SB in den Bauernschaften bekannter zu machen und evtl. Leute aus dem Außenbereich für den SB zu aktivieren.“
Mönnich, Heribert (62), Pflegesachverständiger, Case Manager im Gesundheitswesen: „Als engagierter Mitbürger mit langjähriger Erfahrung im sozialen und gesellschaftlichen Bereich sehe ich es als meine Aufgabe, die Interessen und Bedürfnisse der älteren Generation zu vertreten und aktiv an der Gestaltung einer seniorenfreundlichen Kommune mitzuwirken. Der Seniorenbeirat soll ein Sprachrohr sein, das zuhört, informiert und verbindet.“
Petrausch, Amand (65), Dipl.-Ing. Bio.-Med., pensionierter Manager u. Geschäftsentwickler in d. Medizintechnik: „Gerne würde ich den SBR in Lüdinghausen und die Landes Seniorenvertretung NRW weiter repräsentieren und auch das Vital-Forum für den SBR weiter durchführen. Darüber hinaus ist mir die Mehrgenerationen-Vernetzung ein wichtiges Anliegen.“
Reisch, Dr. Diethard (81), Unternehmensberater/ Dozent/ Ombudsperson f. den Kreis COE: „Als dienstältester Senior im bisherigen Seniorenbeirat sind mir die alltäglichen Stolpersteine und Widrigkeiten hinreichend bekannt. Also ist mein Anliegen, die unterschiedlichen Interessen der Generationen zu erkennen und einen Ausgleich herzustellen. Ein besonderes Anliegen sind mir die Wünsche der verschiedenen Teilnehmer im Verkehr.“
Rzadki, Marianne (69), Industriekauffrau: „Gerne bringe ich mich aktiv im sozialen Miteinander ein. Hierbei liegen mir der Schutz und die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt sehr am Herzen.“
Schümchen, Werner (69), Polizeidirektor im Ruhestand/ Supervisor (Uni): „Ich bin sicher, aus meinem breiten Erfahrungsschatz zum Wohle aller Lüdinghauser und Seppenrader BürgerInnen schöpfen zu können. Erfahrungen in der eigenen Familie führten dazu, dass ich mich aktiv für die Belange der älteren Mitbürger einsetzen möchte.“
Spöde, Christa (69), Industriekauffrau: „Seit über zwei Jahrzehnten engagiere ich mich für die Belange älterer Menschen. Ich möchte Brücken bauen zwischen Generationen, Institutionen und den Menschen, die unsere Gesellschaft mit ihrer Lebenserfahrung bereichern. Die Arbeit im Seniorenbeirat sehe ich als wertvolle Plattform, um Ideen einzubringen, zuzuhören und gemeinsam Lösungen zu gestalten.“
Suttrup, Thomas (75), Elektrotechniker: „Lüdinghausen ist eine Stadt für ALT und JUNG. Wesentlich dazu beigetragen hat in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung über viele Jahre das Wirken der Seniorenbeirates durch seine vielfältigen Angebote. Für diese Belange würde ich mich gerne weiterhin einsetzen.“
Theveßen, Gabriele (69), Krankenschwester: „Ich kandidiere erneut für den Seniorenbeirat, weil ich dankbar bin, wieviel wir in den letzten 5 Jahren bewegt haben. Daran möchte ich anknüpfen und mich weiter für die Belange von älteren Bürgerinnen und Bürgern einsetzen.“
Trudwig, Klaus (62), Busfahrer: „Ich möchte mich gerne für andere einsetze und etwas für die Senioren erreichen. Ich habe mich bei der VdK in der Vorstandsarbeit immer gerne für andere eingesetzt und möchte dies im Seniorenbeirat weiterführen, da ich die Zeit dafür habe und auch etwas zurückgeben möchte.“
Wischnewski, Susanne (67), Dipl. Ing. Landespflege: „Im Seniorenbeirat habe ich bereits gemeinsam mit den Mitgliedern Projekte angestoßen und realisiert, Impulse gegeben und Vieles mitgestaltet. Es geht mir aber nicht nur um die großen Sachen, sondern auch um jeden Einzelnen, seinen Fragen, Sorgen, Anregungen. Zuhören, helfen, kümmern ist hier mein Motto.“

