Insbesondere am Wochenende ist in der Nähe der Schnellrestaurants an der B58 an vielen Stellen weggeworfener Müll festzustellen, der insbesondere aus Einwegverpackungen besteht. Trotz wiederholter Kontaktaufnahme zum Betreiber ist bislang keine Besserung eingetreten. Nun prüft die Stadt weitere Möglichkeiten zur Müllvermeidung und zur Stärkung des Mehrwegsystems. Auch eine mittlerweile verfassungsrechtlich geprüfte kommunale Verpackungssteuer ist eine Option.

Nicht nur für Friedhofsbesucher ist es ein ständiges Ärgernis: Vor allem am Wochenende befindet sich oftmals Müll auf dem Friedhofsparkplatz, den Steverseitenwegen und an anderen Stellen im Stadtgebiet. Auch auf und in der Nähe der B58 finden sich immer wieder Einwegverpackungen, die einfach liegengelassen oder weggeworfen werden. „Die Situation ist trotz Ermahnungen an die Betreiber der Schnellrestaurants unverändert, doch die Beseitigung von wilden Müllkippen aus eindeutig zuzuordnenden To-Go-Verpackungen ist nicht Aufgabe der Stadt Lüdinghausen. Das können wir mit unseren eigenen Mitarbeitenden nicht leisten“, so Bürgermeister Ansgar Mertens.

Die Verwaltung prüft jetzt auch die Möglichkeiten, die sich durch die Einführung einer kommunalen Verpackungssteuer ergeben und beobachtet die Entwicklung der Bundesgesetzgebung zu dieser Thematik. Zuletzt ist die Steuer vom Bundesverfassungsgericht für verfassungsgemäß erklärt worden.

„Wir appellieren an alle, den eigenen Müll mit nach Hause zu nehmen und nicht im öffentlichen Raum liegen zu lassen. An den bekannten Örtlichkeiten sollen zukünftig Schilder auf die ordnungsgemäße Müllentsorgung hinweisen“, betont Bürgermeister Ansgar Mertens abschließend.