Am 11. Februar ist der europäische Tag des Notrufs 112. Das Datum symbolisiert die einheitliche Notrufnummer, unter der Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa in Notsituationen schnell und kostenlos Hilfe erhalten.
„Unsere Feuerwehr sorgt dafür, dass Hilfe da ist, wenn sie gebraucht wird“, betont Bürgermeister Ansgar Mertens anlässlich des Aktionstages. „Ich bedanke mich für das außergewöhnliche Engagement aller Kameradinnen und Kameraden; ihr stetiger Einsatz ist unverzichtbar für unsere Gemeinschaft.“
Im zurückliegenden Jahr wurde die Feuerwehr Lüdinghausen insgesamt 385-mal alarmiert. Die Einsätze reichten von 105 Brandeinsätzen unterschiedlicher Größenordnung über technische Hilfeleistungen bis hin zu Alarmierungen durch automatische Brandmeldeanlagen. Einen großen Anteil nahmen dabei rund 224 Einsätze im Bereich der technischen Hilfe ein. Dazu zählten unter anderem Verkehrsunfälle, Unwetterschäden sowie Gefahrenlagen durch auslaufende Stoffe. Darüber hinaus wird die Feuerwehr auch als First Responder eingesetzt, um bei medizinischen Notfällen schnell erste Hilfe zu leisten und den Rettungsdienst zu unterstützen.
„Hinter jedem Notruf stehen Menschen in Ausnahmesituationen, auf die unsere Einsatzkräfte lageangepasst und professionell reagieren müssen“, erläutert Klaus Hesselmann, stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr Lüdinghausen. Aktuell engagieren sich 167 Frauen und Männer aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr. Erfreulich ist zudem die stabile Entwicklung der Jugendfeuerwehr. Mit derzeit 24 Mitgliedern bildet sie eine wichtige Grundlage für die Zukunft der Wehr.
Der europäische Tag des Notrufs soll nicht nur informieren, sondern auch sensibilisieren. Die Notrufnummer 112 gilt in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. „Wichtig ist, im Ernstfall ruhig zu bleiben, den Ort des Geschehens klar zu benennen und die Fragen der Leitstelle vollständig zu beantworten“, erklärt Hesselmann.

