Die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen setzen besonders den Bäumen immer weiter zu. Junge Bäume sind in den ersten Jahren sogar auf regelmäßige Wassergaben angewiesen. Die Stadt Lüdinghausen intensiviert aktuell daher die Bewässerung und bittet zugleich die Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung.
Allein der städtische Bauhof bringt derzeit täglich rund 6.000 Liter Wasser zu den Bäumen und hat seine Einsatzzeiten ausgeweitet. Da die Kapazitäten angesichts der anhaltenden Trockenheit zunehmend ausgeschöpft sind, wurden bereits externe Dienstleister zur Unterstützung herangezogen. Um die Bewässerung insbesondere der jüngeren Bäume zu unterstüt-zen, wurden zudem 100 zusätzliche Wassersäcke bestellt, die nach Lieferung gezielt im Stadtgebiet verteilt werden sollen.
Besonders ins Auge fällt derzeit der Amberbaum auf dem Neuen Markt. Sein äußerer Zustand hat bereits zu Nachfragen und Spekulationen geführt. Wichtig ist: Der Baum ist noch nicht abgestorben, wie die kleinen grünen Blätter am Stamm zeigen. Die Verwaltung hat den Baum zuletzt intensiv gewässert und schließt nicht aus, dass es auch weitere Faktoren gibt, die es dem Baum gerade schwer machen. Auch in Zukunft wird der Amberbaum zunächst intensiv bewässert. Ziel ist es, ihm zu helfen, die derzeit schwierigen Bedingungen zu überstehen.
Auch haben Bürgerinnen und Bürger im Rathaus ihre Bereitschaft zur Unterstützung signalisiert. Die Stadt begrüßt dieses Engagement und bittet angesichts der anhaltenden Trockenheit weiterhin um Mithilfe. Wer einen Wassersack vor der Haustür hat, kann diesen regelmäßig mit Wasser auffüllen. Auch Bäume oder Sträucher ohne Wassersack dürfen gewässert werden, möglichst morgens oder abends und gezielt im Wurzelbereich. Bei der Verwendung eines Schlauchs sollte zunächst das bereits erwärmte Wasser aus dem Schlauch ablaufen, bevor mit dem Gießen begonnen wird. Insbesondere wenn die Pflanzen erste hängende Blätter zeigen, kann eine zusätzliche Bewässerung notwendig sein.

