In den Sommerferien wird es vermeintlich deutlich ruhiger an den Schulen. Doch der Schein trügt: Aus Sicht des städtischen Gebäude- und Immobilienmanagements hat sich in den vergangenen Wochen an mehreren Standorten einiges getan. Neben den klassischen Unterhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten wurden unter anderem Fachräume erneuert und die nächsten Bauabschnitte bei großen Schulbauprojekten vorbereitet. An der Ludgerischule kehrte nach Abschluss der großen Schulerweiterung dagegen aus baulicher Sicht zunächst Ruhe ein.
St.-Antonius-Gymnasium kehrt zu G9 zurück
Im neuen Schuljahr können Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte des St.-Antonius-Gymnasiums in drei grundlegend erneuerten Biologieräumen lernen und lehren. Neben der Fachraumausstattung werden auch Böden, Wände und Beleuchtung umfassend erneuert. Die Arbeiten befinden sich derzeit in den letzten Zügen. Anschließend stehen der Schule moderne Fachräume für den naturwissenschaftlichen Unterricht zur Verfügung.
„Gleichzeitig haben wir die räumlichen Voraussetzungen für die Rückkehr zu G9 geschaffen“, erklärt Henning Coprian, Sachgebietsleiter im Gebäude- und Immobilienmanagement. „Im Untergeschoss konnten wir weitere Unterrichtsräume herrichten, damit der zusätzliche Raumbedarf im neuen Schuljahr gedeckt werden kann.“
Ostwallschule: Vorbereitung für Erweiterungsbau und Mensa läuft
An der Ostwallschule laufen unterdessen die nächsten Schritte für die geplante Erweiterung der Schule. Mitte August wurden sogenannte Rüttelstopfsäulen in den Boden eingebracht. Diese dienen der Bodenverbesserung und sorgen dafür, dass das Baufeld die notwendige Belastbarkeit für die weiteren Arbeiten erreicht. „Mit der Bodenverbesserung schaffen wir jetzt die Grundlage dafür, dass der Rohbau aufgesetzt werden kann“, erläutert Henning Coprian. Bevor es mit den Rohbauarbeiten weitergeht, sind außerdem Bohrungen für die geplante Geothermie vorgesehen. Damit soll das Gebäude künftig klimafreundlich und zukunftsorientiert mit Erdwärme versorgt werden.
Mariengrundschule in Seppenrade: Baufeld wird vorbereitet
Auch an der Mariengrundschule in Seppenrade laufen die Vorbereitungen für die geplante Erweiterung einschließlich Mehrzweckhalle. Nach den entsprechenden Arbeiten an der Ostwallschule kommen derzeit auch hier Rüttelstopfsäulen zur Verbesserung des Baugrunds zum Einsatz.
„Parallel wird das Baufeld für das geplante Vorhaben vorbereitet. Auch die zuvor umgesetzten Spielgeräte werden passend zum Schulbeginn wieder installiert, sodass die Kinder sie in den Pausen wieder nutzen können“, erklärt Frank Wannigmann, der die städtische Maßnahme begleitet. Wenn die vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen sind, soll es im Herbst mit den Rohbauarbeiten weitergehen.
Aula an der Sekundarschule wieder bespielbar
Die Umstrukturierung und Sanierung der Sekundarschule ist ein Großprojekt, das die Stadt immer wieder vor neue unvorhersehbaren Herausforderungen gestellt hat. Dadurch hat sich auch der Bauablauf für alle Beteiligten zeitlich deutlich verlängert. Inzwischen befindet sich das Gesamtprojekt in einem der letzten Bauabschnitte. Im Zwischenbau der ehemaligen Realschule und Hauptschule stehen beispielsweise noch Arbeiten an der Elektroinstallation an.
In der Aula werden gerade die Umkleidekabinen erneuert. Insbesondere die Kulturliebhaber können sich daher darüber freuen, dass die Aula von der städtischen KulturBühne in der bevorstehenden Spielzeit wieder als Spielfläche genutzt werden kann.

