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Montag, 8. Juli 2019

Borgmann beglückwünscht Schülerinnen zu Erfolg

Julie Middelmann und Patricia Fink für Arbeiten ausgezeichnet

Julie Middelmann und Patricia Fink aus der Jahrgangsstufe 9 ist ein großer Erfolg gelungen. Die beiden Schülerinnen des St.-Antonius-Gymnasiums haben beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, der alle zwei Jahre ausgelobt wird, Landessiege errungen. Im Haus der Geschichte in Bonn wurden sie mit Urkunden ausgezeichnet.

Julie Middelmann hat ein fiktives Tagebuch aus der Zeit von 1939 bis 1945 geschrieben. Ihre Arbeit trägt den Titel „Der Zweite Weltkrieg in Lüdinghausen und Umgebung“. Sie hat lokale Dokumente im Lüdinghauser Stadtarchiv und Erzählungen ihrer Großmutter ausgewertet. Der Titel von Patricia Finks Arbeit lautet „Der Aufbruch in die neue Heimat. Russlanddeutsche Aussiedler berichten über ihren Weg in ein ihnen bis dahin unbekanntes Deutschland.“ Die 15-Jährige setzt sich in der Arbeit mit ihrer persönlichen Familiengeschichte auseinander und hat dafür mit mehreren Verwandten gesprochen.

Bürgermeister Richard Borgmann spricht den beiden Schülerinnen seine herzlichsten Glückwünsche aus. „Wenn sich Schülerinnen und Schüler heute noch mit den Ereignissen des Zweiten Weltkriegs auseinandersetzen, zeigen sie die große Bedeutung der Erinnerungsarbeit auf“, sagt das Stadtoberhaupt. „Die Beschäftigung mit der eigenen Geschichte ist nicht nur für die schulische Laufbahn und Wettbewerbe interessant. Im Vordergrund steht der Einfluss auf die eigene Persönlichkeit und das eigene politische Denken in unserer heutigen Zeit.“

Nun gehen die Arbeiten von Julie Middelmann und Patricia Fink in die nächste Runde. Sie haben die Chance, noch einmal ausgezeichnet zu werden. Die Besten bekommen ihre Urkunde aus der Hand des Bundespräsidenten in Berlin. Borgmann wünscht den Schülerinnen für diesen nächsten Schritt ebenfalls viel Erfolg.

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